A = Massenzahl · Z = Ordnungszahl (Protonenzahl)
So wird ein Nuklid geschrieben: Die Massenzahl A = 14 steht oben links, die Protonenzahl Z = 6 unten links am Elementsymbol. Die Neutronenzahl folgt daraus als N = A − Z = 8. Gesprochen heisst dieses Nuklid Kohlenstoff-14, in einer Zeile geschrieben C-14.
Bei β⁻ wird auch ein Antineutrino frei, bei β⁺ und EC ein Neutrino.
Jedes Feld steht für einen Atomkern. Die Massenzahl A steht links oben am Elementsymbol, die Protonenzahl Z links unten. Die Neutronenzahl ist N = A − Z. Isotope eines Elements liegen in derselben Zeile nebeneinander.
Die Farbe eines Felds richtet sich nach der häufigsten Zerfallsart dieses Kerns. Stabile Kerne sind hell. Die Legende links oben ordnet die Farben zu.
Ein Klick auf ein Feld öffnet das Panel «Ausgewähltes Nuklid». Dort sind die Zerfallsarten aktiv, die für diesen Kern bekannt sind. Ein Klick darauf springt zum Tochterkern. So entsteht Schritt für Schritt ein Zerfallsweg, den die Leiste «Zerfallspfad» am unteren Rand mitschreibt.
Jede Zerfallsart hat auf der Karte eine feste Richtung. β⁻ führt ein Feld nach links oben, β⁺ und Elektroneneinfang ein Feld nach rechts unten. Beim α-Zerfall sinken Z und N um je zwei. γ-Emission ändert weder Z noch N, der Kern bleibt im selben Feld und gibt nur Energie ab. Bei spontaner Spaltung entstehen verschiedene Bruchstücke, deshalb lässt sich kein einzelner Tochterkern angeben.
Drei angeregte Kerne sind eigens erfasst: Technetium-99m, Barium-137m und Protactinium-234m. Bei ihnen können Sie den isomeren Übergang in den Grundzustand verfolgen. Statt eines γ-Photons kann dabei auch ein Hüllenelektron abgegeben werden (innere Konversion). Der Kern landet so oder so im gleichen Zustand.
Das Menü «Zerfallsreihen» blendet eine Reihe vollständig ein: Uran-Radium (23892U bis 20682Pb), Uran-Actinium (23592U bis 20782Pb), Thorium (23290Th bis 20882Pb) und Neptunium (23793Np bis 20581Tl). Die Angaben 4n, 4n + 1, 4n + 2 und 4n + 3 sagen, welchen Rest die Massenzahl beim Teilen durch vier lässt. Der α-Zerfall senkt A um vier, der β-Zerfall lässt A unverändert. Deshalb bleibt ein Kern immer in seiner Reihe.
Gelbe Pfeile zeigen die Zerfälle. Der Hauptweg ist durchgezogen, seltenere Nebenwege sind gestrichelt. Ein Klick auf einen Kern wählt ihn aus, ohne die Reihe zu löschen. «Ganze Reihe» stellt die Übersicht wieder her.
Die Neptunium-Reihe läuft über Bismut-209 und endet bei Thallium-205. Bismut-209 gilt nicht mehr als stabil, seine Halbwertszeit übertrifft das Alter des Universums aber um das Milliardenfache. In der Natur kommt diese Reihe kaum noch vor, weil 23793Np mit rund zwei Millionen Jahren Halbwertszeit längst zerfallen ist.
Die Karte lässt sich mit der Maus verschieben. Zoomen können Sie mit dem Mausrad, mit den Tasten + und − oder mit den Knöpfen unten links. Auf einem Touchscreen ziehen Sie mit einem Finger und zoomen mit zweien. «Alle» zoomt so weit heraus, dass die ganze Karte ins Bild passt.
Die Suche versteht die Eingaben C-14, 14C und Kohlenstoff-14. Ist ein Kern ausgewählt, springen die Pfeiltasten ins Nachbarfeld. Escape schliesst die Auswahl.
Das Panel «Ausgewähltes Nuklid» lässt sich überall dort, wo kein Bedienelement liegt, an eine andere Stelle ziehen; am Griff unten rechts ändern Sie seine Grösse. Dabei wächst oder schrumpft das ganze Panel samt Beschriftung. Ein Doppelklick auf eine freie Stelle im Panel setzt Lage und Grösse zurück. Der Regler «Transparenz» bestimmt, wie stark die Karte durch das Panel scheint.
Die Werte stammen aus der Nuklidkarte der IAEA (LiveChart / ENSDF), abgerufen am 15.09.2026. Erfasst sind 3386 Kerne im Grundzustand sowie die drei angeregten Zustände 99m43Tc, 137m56Ba und 234m91Pa. Halbwertszeiten sind gerundet, pro Kern sind bis zu drei Zerfallsarten aufgeführt.
«Stabil» folgt der Angabe der Quelle. Fehlt bei einem Kern jede Zerfallsangabe, ist er deswegen nicht stabil, sondern nur zu wenig untersucht. Bei β⁺ und Elektroneneinfang nennt die Quelle oft nur einen gemeinsamen Anteil, weil beide zum gleichen Tochterkern führen.